Unsere Zuchtziele

Unsere Zuchtmethoden

Für viele unserer Zuchtziele wenden wir die Reinzucht an. Hiebei werden immer Kaninchen gleicher Rasse und gleicher Farbe untereinander verpaart. Die Tiere haben somit keine versteckten Farbgene. Sie sind also im Idealfall Nachzucht - 2011farbrein. Zur Überprüfung dieser Farbreinheit führen wir bei neuen Zuchttieren Paarungen mit anderen Farben durch. Um Verwechslungen auszuschließen oder das diese Tiere in der Rassezucht landen, werden Kaninchen aus Reinerbigkeitsprüfungen gesondert gekennzeichnet. Nachkommen aus solchen Verpaarungen erhalten das Täto „DKK“ im Ohr. Während die reinrassigen auf den Kleintierzuchtverein B228 Aichach tätowiert werden. Sie haben entsprechend ein „B228“ im Ohr.

Auswahl der Zuchttiere

Als Zuchttiere verwenden wir ausschließlich auf einen Verband gekennzeichnete Tiere. Je nach Land kann es sich hierbei um eine Tätowierung, Ohrmarke oder Ring handeln. Dies garantiert uns jedoch, dass die Tiere sowie deren Eltern reinrassig sind, einen Stammbaum vorweisen können sowie im jeweiligen Zuchtbuch eingetragen sind.

Bei Rassen und Farben, die in Deutschland nicht anerkannt sind, wir aber trotzdem Züchten, spielt die Kennzeichnung weniger einer Rolle. Sie würden hier keine gültige Kennzeichnung bekommen. Jedoch achten wir auf Stammbaum und reinrassige Eltern.

Die Auswahl der Zuchttiere erfolgt nicht immer nach Bewertungen oder Aussehen. Viel Ehemalige - Manawichtiger ist die genetische Komponente. Genetisch wertvolle Tiere lassen sich nicht immer an ihrem Aussehen oder Stammbaum erkennen. Es kommt somit durchaus vor, dass manche Tiere nach nur wenigen Würfen unsere Zucht wieder verlassen, da sie genetisch nicht zu unseren Tieren passen oder sich zuchtausschließende Eigenschaften gezeigt haben.

Bestätigung zum Erreichen der Zuchtziele

Um den Überblick über die einzelnen Tiere, ihre Eigenschaften, Vererbung, usw. zu erhalten, führen wir ein Zuchtbuch. Jedes Tier und jede Verpaarung wird festgehalten um Fort- sowie Rückschritte besser zu verfolgen sowie die positiven und negativen Eigenschaften festzuhalten.Ehemalige - Anton
Eine Bestätigung über die Entwicklung holen wir uns auch über Ausstellungen. Nicht jedes gute Ausstellungstier ist auch ein gute Zuchttier. Aber uns geht es hier auch die Meinung von anderen Züchtern und Zuchtrichtern zu holen um einen Fort- oder Rückschritt zu sehen. Ebenso dient es dem Austausch von Erfahrungen. Da bei und teils recht seltene Rassen wohnen, sind entsprechend nicht immer gute Ausstellungstiere da oder Erfolge nicht einfach. Es steckt in einigen noch viel Arbeit und Selektion drin. Bei der Seltenheit lässt sich Inzucht auch nicht immer vermeiden.

unsere Zuchtziele:

Gesundheit und Vitalität:
– Verhindern von (Erb-)Krankheiten und Zahnanomalien
– erhöhte Vitalität und Lebenserwartung
– Verbesserung der Widerstandsfähigkeit
– sehr gute Frohwüchsigkeit bei bester Futterverwertung
– bewegungsfreudige Kaninchen

Verhalten:Zuchttier - Wendelin
– aufgeschlossene und neugierige Tiere
– keine Aggressionen oder Bissigkeit
– gutes Sozialverhalten mit Artgenossem

Fortpflanzung und Aufzucht:
– sehr gute Muttereigenschaften
– großes Aufzuchtvermögen
– hohe Milchleistung
– guter Nestbau
– große Würfe
– hohe Fruchtbarkeit
– ausgeprägter Fortpflanzungstrieb

Größe und Gewicht:
– Kaninchen, welche in Gewicht und Größe dem Rassestandard ihrer Rasse entsprechen
– Vermeidung von reinerbigen Zwergen (sog. Kümmerlinge/Peanuts; sind nicht lebensfähig) unter Beachtung des Tierschutzgesetzes durch Auswahl eines Typtieres mit einem etwas größeren Partner
– Vermeidung von zu kleinen Tieren (TschG §11 Qualzucht)

Fell und Farbe:Nachzucht - 2013
– Kaninchen, welche in Abzeichen und Farbe dem Rassestandard entsprechen
– dichtes rassetypisches Fell dem jeweiligen Standard entsprechend
– normaler Fellwechsel zu den entsprechenden Jahreszeiten/Temperaturen (keine „Dauerhaarung“)
– Kaninchen, die nicht zur Filzbildung neigen

Körperform und Bau:
– Kaninchen welche in Körperform und Bau dem jeweiligen Rassestandard entsprechen
– guter Muskelbau
– Verhindern von körperlichen Behinderungen oder Missbildungen

Inzucht:
– Vermeidung von Inzuchtdepressionen
– Erhaltung der genetischen Vielfalt sowie Erbreinheit innerhalb der Rasse

– Verstärken, Erhalten und Fördern der oben genannten Eigenschaften