Klein-Rex (ZDRK)

Geschichtliches:

Die Klein-Rex sind in den USA 1984 entsanden, als man Standard-Rex mit Netherland Dwarf (Farbenzwerg) kreuzte. Die dort als Mini-Rex bekannte Rasse ist in den USA 1988 anerkannt worden und erfreut sich dort immernoch großer Beliebtheit.
2004 wurden die Klein-Rexe von Frau Caldwell nach Österreich importiert und erfreuen sich inzwischen auch in Europa mit immer größer werdender Beliebheit. Sie werden in immer mehr Ländern und Farbschlägen als eigenständige Rasse anerkannt.


Rassestandard gemäß des ZDRK

1. Gewicht

1,70 - 1,84 kg1,85 - 1,99 kg2,00 - 2,50 kg2,51 - 2,75 kg
8 Punkte9 Punkte10 Punkte9 Punkte

2. Körperform, Typ, Bau

Infolge der Kurzhaarigkeit treten die einzelnen Körpermerkmale stärker in Erscheinung als bei den normalhaarigen Kleinrassen. Dies ist bei der Beurteilung der Körperform zu berücksichtigen. Der Körper ist leicht gedrungen, vorne und hinten möglichst gleichmäßig breit; die Rückenlinie ist hinten gut abgerundet. Der Kopf erscheint ein wenig länglich, Stirn und Schnauzpartie sind jedoch breit, die Backen kräftig, dem Kleinrextyp entsprechend. Die Ohren werden straff aufgerichtet getragen; sie sind stabil und fest im Gewebe. Die ideale Ohrlänge liegt bei 8,00 bis 9,00 cm.
Die Läufe sind kräftig und in ihrer Länge dem Kleinrextyp angepasst, die Blume liegt fest am Körper an. Der Körper de rHäsin unterscheidet sich von dem des Rammlers kaum und ist wammenfrei.

3. Fellhaar

Infolge seiner feinen Begrannung fühlt sich das Fellhaar der Kurzhaarkaninchen viel weicher, samtartiger an als bei den Normalhaarkaninchen. Die Behaarung ist sehr dicht und besitzt ein auf dem Haarboden fast senkrecht stehendes Fellhaar, das auf der Rückenmitte eine Länge von 16 – 20 mm haben muss. Dort wird es im Bedarfsfall auch gemessen. Die einzelnen Haare dürfen weder wellig sein noch Locken bilden Sie müssen über eine genügende Stabilität verfügen. Wenn man mit der flachen Hand gegen den Strich über das Fellhaat streicht, sollen sie fast senkrecht stehen bleiben oder nur langsam in ihre Ausgangslage zurückgehen. Die feinen, nicht gekrümmten Grannenhaare sollen mit dem Deckhaar in gleicher Höhe abschließen. Die Grannenspitzen dürfen das Unterhaar um höchstens 1 mm überragen. Der Nackenkeil ist möglichst klein und lockenfrei. Doch werden sich wellige Haare im Nackenkeil und am Bauch (Geschlechtspartie) nicht vermeiden lassen. Je glatter die Nackenpartie, desto besser die Haarstruktur auch der übrigen Körperpartien und desto wertvoller das Fellhaar. Die Ohren sind gut behaart.

4. siehe Bewertungsspiegel

5. Siehe Bewertungsspiegel

6. siehe Bewertungsspiegel

 

luxfarbig
castorfarbig
dalmatinerfarbig
- schwarz-weiß
- dreifarbig
NEUZUCHT:
- blau
- weiß Rotauge
- königsmantelgescheckt schwarz-gelb